Autorenvorstellung Wladimir Kaminer (*19. Juli 1967 in Moskau)

Quelle: B. Friedrich/ russendisko.de
Wladimir Kaminer ist der Sohn einer Lehrerin und eines Betriebswirts. Nach einer Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk studierte Kaminer Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Im Juni 1990 kam er nach Berlin, wo er noch vor der Deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober die Staatsbürgerschaft der DDR erhielt. Heute lebt Kaminer mit seiner Frau Olga und seinen beiden Kindern in Berlin Mitte.
Er war Mitglied der “Reformbühne Heim & Welt”, wo er wöchentlich im Kaffee Burger seine Geschichten vorlas. Beim SFB 4 Radio Multikulti hatte er eine eigene Sendung, Wladimirs Welt sowie eine Rubrik im ZDF Morgenmagazin. Im Kaffee Burger organisiert er bekannte Veranstaltungen wie seine “Russendisko“.
Die Bibliografie von Kaminer ist bereits beträchtlich. Sein erstes Werk trägt ebenfalls den Namen Russendisko (2002 bei Manhattan). Es folgten viele weitere Romane, die oftmals von seiner alten Heimat oder der Integration der Russen in Deutschland oder von speziellen deutschen Eigenheiten handeln, z.B. Es gab keinen Sex im Sozialismus, Mein Leben im Schrebergarten oder Meine russischen Nachbarn (2009 bei Manhattan bzw. bei PeP eBooks). Sogar ein Reiseführer für Berlin ist dabei, Ich bin kein Berliner – Ein Reiseführer für faule Touristen (2007 bei Goldmann), natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen.
Kaminer wurde zeitweise schon als der bekannteste Berliner bezeichnet. Kennzeichen seiner Romane sind sein ihm ganz eigener Witz, viel Humor und eine gute Portion Zynismus. Wunderbarer Lesestoff!
Viele von Kaminers Werken sind auch als Hörbuch oder eBook auf den bekannten Plattformen zu haben.
Lesung zu Mein Leben im Schrebergarten:
Die zweite Meinung:
Juliane Riemer
Kaminer ließt des Öffteren im Café Burger in Berlin (Rosa-Luxemburg Platz) und danach ist meistens die berühmt berüchtigte Russendisko! Es lohnt sich wirklich da mal reinzuschauen … Am Wochenende und insbesonere Montags ist übrigends immer richtig gute Musik zum abtanzen (allerdings geht es meistens erst so richtig um ein uhr los … davor gibt’s ne filmaufführung)







